Von Frostreben und einem Sonnenbrand

Von Frostreben und einem Sonnenbrand

17. M├Ąrz 2022 0 Von WinzerWolle

Yippie, am Sonntag waren wir zum zweiten Mal in ÔÇ×unseremÔÇť Berg. Das Biegen der Reben stand auf dem Plan. Der erfahrene Winzer w├╝nscht sich dazu feuchtes, k├╝hles Klima. Feucht sollte es sein, damit die Reben geschmeidig sind und sich besser biegen lassen. Und k├╝hl sollte es sein, damit sie nicht so schnell ausschlagen und man mit der Arbeit hinterherkommt.

Aber wir sind ja nicht bei W├╝nsch-Dir-was. Die Trockenheit der letzten Tage war sp├╝rbar, h├Ârbar. Und das trockene Holz der Reben knackte gef├Ąhrlich laut beim Biegen. Mit viel Fingerspitzengef├╝hl gelang es uns fast immer, eine der beiden Reben unversehrt und waagerecht in der Drahtanlage zu befestigen. Weinreben sind Kletterpflanzen und m├╝ssen – wie Rosen – erzogen werden. 

Das Wetter meinte es auch gut mit uns und die Sonne strahlte fast den ganzen Tag. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mir bereits so fr├╝h im Jahr einen ersten Sonnenbrand eingefangen habe. Da sich so ein Helfer:innen Einsatz auch richtig lohnen soll ÔÇô die weiteste Anfahrt hatte Susanne aus Bad Kreuznach – ging es nachmittags zum Biegen in zwei weitere Weinberge des Winzervereines.

Auf der R├╝ckfahrt waren sich alle einig, wieder einen sinnvollen Beitrag geleistet zu haben. Und wenn ich die Emojis in unserer WhatsApp-Gruppe richtig interpretiere, waren alle ziemlich geschafft, aber gl├╝cklich.

Ach ja, der n├Ąchste Arbeitsschritt nach dem Biegen ist dann das Abschneiden der Frostrute. Vorausgesetzt, das fr├╝hlingshafte Wetter bleibt und die Nachtfr├Âste richten keine Sch├Ąden mehr an.

HelfAHRwein - Von Frostreben und einem Sonnenbrand


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